Mehr als menschliche Sorge. VerHANDLUNGEN von Altern, Care-Arbeit und Klimawandel in Kunst und Kultur

In dem sechzehnköpfigen DAAD-Forschungsnetzwerk „European Societal Challenges in German Culture: Exploring Ageing und Climate Change in Tandem” haben sich Literatur- und Kulturwissenschaftlerinnen aus Irland, Großbritannien, Deutschland und Österreich zusammengefunden, um kulturelle Reaktionen auf die Alterung der Bevölkerung und den Klimawandel zu untersuchen.

Das Forschungsteam unter Leitung von Michaela Schrage-Früh (University of Limerick) und Tina-Karen Pusse (University of Galway)

Vom 28.-30. Mai 2026 trafen wir uns zu einer Tagung an der University of Limerick in Irland.

Gemeinsam mit Ulla Kriebernegg vom Center for Ageing and Care Studies (CIRAC) der Universität Graz arbeite ich im Rahmen dieses Projekts an einer Studie über „Un/doing Care. Ecocritical Resignifications in performative art projects with older people“.

Darin untersuchen wir aus caretheoretischer und kulturgeragogischer Perspektive aktuelle VerHANDLUNGEN des Konzepts von Care-Arbeit in drei partizipativen kulturgeragogischen Theaterprojekten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland.

In ihnen werden Erweiterungen des Carebegriffs zu einer ‚mehr als menschlichen Sorge‘ verHANDELT und auf der Bühne kritisch reflektiert, die auch das Sorgen für Tiere, Pflanzen und die planetare Sorge um das Überleben der Erde umfassen 🌏🌎🌍

Street Art, gesehen in Dublin