Thinking at the Edge — „Denken, wo Worte noch fehlen“

Unser Körper weiß oft mehr als wir zunächst in Worte fassen können.
Die von dem Philosophen und Psychologen Eugene T. Gendlin (2004) entwickelte
erlebensbezogene und kreativitätsfördernde Methode Thinking at the Edge (TAE) zielt auf die phänomenologische Erforschung und Erkundung von unserem impliziten leibkörperlichen Wissen. Die Methode hilft beim „Denken, wo Worte noch fehlen“ und bringt unser leibkörperliches Wissen mit dem logisch-analytischen Denken zusammen.

Auf der Tagung „WIE machen wir’s? Methoden Kultureller Bildung überdenken“ (10.-11.09.24) des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung und der Wissensplattform kubi-online stelle ich die TAE-Methode vor, um mit den Teilnehmenden gemeinsam über das Potential von TAE für die Weiterbildung von Kulturgeragog*innen nachzudenken.

In Weiterbildungsangeboten des Kompetenzzentrums für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur  (kubia) habe ich mit Elementen aus dieser Methode gearbeitet, um Kulturgeragog*innen anzuregen, ihr implizites leibkörperliches Wissen über all das zu erkunden, was eigentlich genau den Unterschied in der Qualität von Angeboten kultureller Altersbildung macht: Wann sagst Du aus vollem Herzen zu einer Veranstaltung „Wow“? Woran spürst Du, dass ein Angebot gut läuft?


Im Vortrag lege ich den theoretischen Hintergrund der TAE-Methode dar und stelle die zentralen Bausteine der
Methode und die durch sie gewonnenen Einsichten zu den Qualitäten Kultureller Altersbildung vor.

Welches Potential hat die TAE-Methode für die partizipative Qualitätsentwicklung in der Kulturellen Bildung im Alter?

Ich freue mich aufs gemeinsame Nachspüren und