Von Grandes Dames, „wunderschönem Welkfleisch“ und „Damengedecken 2.0“
Wann: Mittwoch, 5. Juni 2024, 18:00
Wo: Kölner Frauengeschichtsverein, Höninger Weg 100A, 50969 Köln
Kostenbeitrag: 8,- Euro
Feministinnen wie Simone de Beauvoir, Susan Sontag oder Silvia Bovenschen haben den Kampf gegen Sexismus und Ageismus miteinander verbunden und die intersektionalen Verschränkungen zwischen Alter und Geschlecht schon früh betont. Dennoch verengen sich die Blickwinkel immer wieder: Ageismus und Altersdiskriminierung sind weiterhin gesellschaftlich weit verbreitet und treffen Frauen in besonderem Maße. In der Kulturellen Bildung finden sich jedoch vermehrt Projekte, die sich aus einer feministischen Perspektive mit Ageismus und Altersdiskriminierung auseinandersetzen und danach fragen, für wen welche Räume geöffnet sind und was das mit Sichtbarkeit und Machtverhältnissen zu tun hat. Nach einer kurzen Einführung in zentrale Positionen des geronto-feministischen Diskurses stelle ich im Vortrag konkrete Beispiele aus der aktuellen künstlerisch-kulturgeragogischen Praxis vor und freue mich auf die Diskussion!
Foto: Miriam Haller, ageing trouble. Feministischer Performativer Audiowalk des Künstlerinnenkollektivs schubert+stegemann