Re-Mapping Age! Materielle Gerontologie

Unterschiedliche Theorien funktionieren in der Wissenschaft wie verschiedene Brillen: je nach theoretischer Brille bekommt man den Forschungsgegenstand anders in den Blick.

Bei der Tagung „Körper, Dinge und Räume des Alter(n)s“ haben wir uns das Alter(n) aus Perspektive der Materiellen Gerontologie angeschaut.

Die Materielle Gerontologie erforscht, wie auch nicht-menschliche Akteur*innen wie der Raum oder die Dinge an der Konstruktion dessen, was wir unter Alter verstehen, beteiligt sind.

Für die Kulturelle Bildung im Alter spielen Räume und Dinge eine große Rolle.

Künstlerisch-kulturgeragogische Projekte können „andere Räume“ kreieren und dadurch Freiräume für einen anderen Blick auf das Alter öffen. Die Beteiligten können innerhalb der Projekte im besten Fall andere als ihre gewohnten Selbstpositionierungen ausprobieren.

Am Beispiel von Angie Hiesl & Roland Kaisers Projekt „x-Mal Mensch Stuhl“, dem Projekt „Sag mir erst, wie alt Du bist“ vom Theaterkollektiv „Sowas in der art“ oder auch dem Projekt „ageing trouble“ von Schubert+Stegemann konnte ich zeigen, wie künstlerisch-kulturgeragogische Projekte das Alter(n) neu vermessen: Re-Mapping Age!